Hilf mit, Events zu organisieren!

Die AG Werkstadt ist eine Arbeitsgruppe der Grünliberalen der Stadt Zürich. Sie organisiert Events, Podien und Führungen sowie einen «Stammtisch» in der Stadt.

Mit ihren Anlässen will die Arbeitsgruppe zeigen, wie in der Stadt Zürich gelebt und gearbeitet wird. Neben ökologischen Themen stehen auch gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Fragen im Vordergrund. Beim regelmässig stattfindenden Stammtisch können Interessierte und glp-Mitglieder neue Kontakte knüpfen.

 

Hier könnt ihr euch über anstehende Events informieren.

 

Um ihre Anlässe durchzuführen, ist die AG Werkstadt immer auf Mithilfe angewiesen. Vor allem für Personen, die sich neu engagieren möchten, bietet sich eine gute Gelegenheit, aktiv zu werden und kleinere oder grössere Aufgaben zu übernehmen.

 

Kontakt: werkstadt@glp-community.ch

Die erste Veranstaltung führte die neugegründete Arbeitsgruppe "Werkstadt" am 29. Mai 2021 in den Zoo Zürich. Mit 50 grünliberalen Mitgliedern und SympathisantInnen hörten wir gebannt einem Referat vom Zoo-Direktor Dr. Severin Dressen zu. Danach gab es in der Thai-Lodge im Elefantenhaus einen Apéro. Anschliessend erkundeten die Besucher den Zoo auf eigene Faust.

An einem trockenen Mittwochabend anfangs Juli 2021 hat sich ein gutes Dutzend Grünliberale bei der Station Uitikon Waldegg mit Kreisforstmeister Res Guggisberg zu einer Waldbegehung getroffen, um über die Herausforderungen und Entwicklungen des Zürcher Waldes mehr zu erfahren.

 

Einführend hat Res Guggisberg uns klargemacht, dass es nicht der Wald ist, der gehegt und gepflegt werden will. Unsere intensive Nutzung und unsere hohen Ansprüche an die Waldfläche setzen voraus, dass dieser mit aufwendigen Forstarbeiten hergerichtet wird. Der Wald übt für uns Menschen nämlich wichtige Funktionen aus: Schutz vor Naturgefahren und Rutschungen, Erholungs- und Rückzugsgebiet, Holzvorrat und -produktion.

 

Anhand von unterschiedlichen Waldbildern hat Res Guggisberg eindrücklich beschrieben, dass ein vielfältiger Wald sowohl gegen Schädlinge wie auch Unwetter und Hitzeperioden widerstandsfähiger ist. Denn dadurch sterben nicht gleich ganze Waldflächen ab, sondern nur die vom jeweiligen Ereignis besonders betroffenen Baumarten. So befällt bspw. der Borkenkäfer fast ausschliesslich Fichten und die anderen Bäume bleiben verschont.

 

Was dem Kreisforstmeister am meisten Mühe macht, ist der viele Abfall, der gerade jetzt mit der Corona-Situation nach Grillabenden im Wald liegengelassen wird. Sein Lösungsansatz ist bemerkenswert: Die Abfalleimer auf dem Waldgebiet entfernen. Dadurch würden die Menschen sich gezwungen sehen, ihre leeren Bierdosen wieder mitzunehmen. Denn irgendwann ist jeder noch so grosse Eimer voll und der überquillende Abfall wird vom Wind verweht oder von Tieren verschleppt.

 

Wir danken Res Guggisberg vielmals für diesen überaus lehrreichen Waldspaziergang und seine lebhaften Erzählungen und Erläuterungen.