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Wir setzen uns für eine lebenswerte Stadt Zürich ein
Wir wollen eine chancengerechte und liberale Stadt, die Eigenverantwortung fördert und gleichzeitig faire Rahmenbedingungen schafft. Zürich muss in zentralen Zukunftsfragen vorangehen – beim Klimaschutz, in der Stadtentwicklung & Wohnförderung und bei der Modernisierung der Strukturen für eine agile Gesellschaft und Wirtschaft. Nur so bleiben Lebensqualität und Wohlstand für kommende Generationen gesichert. Deshalb setzen wir uns ein für eine nachhaltige Mobilität, mehr bezahlbaren Wohnraum, eine innovative Wirtschaft, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie beste Bildungschancen für alle.
Damit Zürich eine offene, moderne Chancenstadt bleibt, in der jede und jeder das eigene Lebensmodell frei gestalten kann. Wir sind fest der Überzeugung: Da liegt mehr drin.
Umwelt & Mobilität
Zürich soll eine Stadt sein, in der wir auch morgen gerne leben – lebendig, grün und mit einer zukunftsfähigen Mobilität. Dafür braucht es erneuerbare Energie statt fossile Abhängigkeit, Gebäude, die mehr Energie erzeugen als verbrauchen, und eine Kreislaufwirtschaft, in der Materialien nicht verschwinden, sondern weiterverwendet werden. Verkehr, Energie und Stadtentwicklung müssen zusammengedacht werden: mit sicheren Velo- und Fusswegen, vernetztem ÖV, ausgebauter und verfügbarer Ladeinfrastruktur und smarter Verkehrslenkung. Das ist eine Mobilität, von der alle profitieren. Gleichzeitig müssen wir unsere Stadt mit mehr Bäumen, begrünten Dächern, entsiegelten Plätzen und Schattenoasen vor der Hitze schützen. Wo Beton war, soll wieder Leben entstehen: mit Wildblumenwiesen, Stadtgärten und offenen Bächen. Wenn wir Zürich gemeinsam umbauen – ökologisch, sozial und verantwortungsvoll –, schaffen wir eine Stadt, die nicht nur funktioniert, sondern auch begeistert.
Netto Null Ziele umsetzen
lokale Kreislaufwirtschaft ermöglichen und fördern
weg von fossilen Energien wie Öl und Gas
Netto Null vor Ort erreichen, und nur dort wo nötig auf sinnvolle Kompensationen setzen
Stadt als Materiallager für eine Kreislaufwirtschaft mit Zugang für Verwaltung und Private ermöglichen
«Netto Null-Häuser» als neuer Gebäudestandard anstreben und Rahmenbedingungen schaffen
Negativemissionstechnologien fördern und Negativemmissionen beim Bauen mitdenken
Partizipation & Produktion von Ökostrom fördern
energiepositive Quartiere fördern
Wärmenutzung mit Industrie & Gewerbe besser koppeln
Pilotversuch für dynamische Strompreise umsetzen
Stadtklima
Baumbestand nachhaltig erneuern und erweitern
Plätze bedarfsgerecht gestalten und Entsiegelung umsetzen
Dach- und Fassadenbegrünungen sowie bessere Versickerung ermöglichen und fördern
mehr Schattenplätze schaffen
mit Bürger*innen- & Unternehmensinitiativen Flächen entsiegeln – digital mitentscheiden & lokal begrünen
Biodiversität
Vernetzung bestehender Grünflächen ausbauen
Ausdohlung von Bächen forcieren mit Priorisierung hitzebelasteter Quartieren
Urban Farming & Vertical Farming Konzepte ermöglichen
Wildblumenwiesen statt „englische Rasenflächen“ erstellen.
Verkehrsströme
Velo- und Fussverkehr fördern & weniger Mischverkehr
öffentlicher Verkehr weiter ausbauen
autonomes Fahren ermöglichen
adaptive Verkehrssteuerung einrichten und Reibungsverluste verringern
ganzheitliches Mobility-Pricing anstreben
Privatinitiativen für intelligente Lieferketten der Feinverteilung ermöglichen und fördern
Schulwege sicherer machen
subjektive Sicherheit in der Planung berücksichtigen
E-Mobilität
Rahmenbedingungen für ein privates, flächendeckendes Netz an Ladestationen schaffen
öffentlich zugängliche Ladestationen in Blauen Zonen erstellen
dynamisches Laden je nach Tageszeit & Bedarf mit Preismodell für gerechte Nutzung ermöglichen
Privat Public Partnership im Angebot ermöglichen
Wohnen & Urbanität
Zürich soll eine Stadt sein, in der wir auch morgen gerne leben – mit durchmischten Quartieren, bezahlbarem Wohnraum und Raum für Begegnung. Dafür braucht es neue Wege im Wohnbau: Aufzonungen, smarte und modulare Bauweisen schaffen flexibel nutzbare Räume für unterschiedliche Lebensformen. Wohnen, Arbeiten und Freizeit sollen näher zusammenrücken – mit lebendigen Erdgeschossen, Co-Working-Spaces und Sky-Parks. Adaptive Zonen ermöglichen neue Wohnformen wie Cluster- und Co-Living. Stadtwachstum verstehen wir als Chance für Vielfalt nicht als Problem, nämlich mit organisch wachsenden Strukturen statt starrer Planung. Temporäre Nutzungen, Stadtgärten und Pop-up-Lösungen bringen Leben in den Alltag. Gemeinnütziger Wohnraum soll gefördert und stadteigene Liegenschaften gezielt eingesetzt werden. Ökologie und bezahlbares Wohnen gehören dabei zusammen – nicht gegeneinander ausgespielt, sondern gemeinsam gedacht.
Wohnen & Stadtentwicklung
Wohnraum durch Aufzonungen und Nachverdichtung schaffen
Suffizienz im Raumbedarf fördern, modulares Bauen als Standard etablieren
schrittweise Entwicklung von Arealen durch Etappierung fordern und fördern
Co-Living-Konzepte fördern
Stadt der kurzen Wege fördern und leben
Diversität und Durchmischung sichern
weniger stadteigene Stiftungen, mehr gemeinnützige Wohnbauträger fördern
Wohnentwicklung in mehreren Ebenen schaffen, unten Büro & Dienstleistung, oben Wohnen mit Sky-Quartierpark
adaptive Housing-Zonen schaffen und Cluster-Wohnformen ermöglichen
Ökologie und preisgünstiges Wohnen nicht gegeneinander ausspielen
bürokratische Hürden fürs Bauen abbauen, Bauen vereinfachen
Urbanität
Stadtwachstum als Chance für lebendige und diverse Quartiere nutzen
höhere Dichte durch zukunftsgerichtete Flächeneffizienz
Stadt der kurzen Wege fördert das Zusammenrücken von Wohnen, Arbeiten, Freizeit
organisch wachsende Strukturen zulassen und Stadtplanung nicht überreglementieren
temporäre Märkte, Pop-up-Stores, Co-Working-Spaces & Stadtgärten unbürokratisch zulassen
Wirtschaft & Verwaltung
Zürich soll eine Stadt sein, in der wir auch morgen gerne leben – mit einer zukunftsfähigen Wirtschaft, die Innovation und Nachhaltigkeit verbindet. Green-Tech-Unternehmen sollen sich hier ansiedeln, Studierende und Forschende die Stadt als Reallabor nutzen können. Die Verwaltung setzt Anreize für nachhaltiges Unternehmertum, investiert über Fonds und Pensionskassen gezielt in Zukunftsbranchen und baut die Ausbildung in Green-Tech-Berufen aus. Damit Zürich wirtschaftlich floriert, braucht es tiefere Steuern, schlanke Strukturen und vor allem keine unnötige Bürokratie. Digitale One-Stop-Shops, smarte Verwaltungsprozesse, und KI-gestützte Automatisierung schaffen Raum für Kreativität und Unternehmertum. Eine agile Stadtverwaltung, die Chancen erkennt, statt sie zu verbauen – das ist der Weg zu einem Zürich, das wirtschaftlich stark, digital führend und ökologisch verantwortungsvoll ist.
Züri-Green-Tech
auf Neuansiedlungen von Green-Tech-Unternehmen fokussieren, Zürich als «Green-Tech-Testzone» etablieren
städtische Instrumente der Wirtschaftsförderung auf Ziele der Nachhaltigkeit ausrichten
Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen intensivieren
städtische Pensionskasse und Fonds sollen ihre Gelder verstärkt in nachhaltige Unternehmen und Start-ups investieren
Rahmenbedingungen schaffen, damit Zürich als Stadtlabor für Studierende und Forschende in realer Umgebung genutzt werden kann
Florierende Wirtschaft
gute Rahmenbedingungen für prosperierende, lokale Wirtschaft schaffen
öffentliche Dienstleistungen mehr subsidiär anbieten und dafür private Initiativen fördern
Abbau unnötiger Vorschriften durch regelmässige Überprüfung
keine unnötige Bürokratie
einfache Lösung mit digitalem und einheitlichem Serviceportal (One-Stop-Shops) für Firmengründungen & Genehmigungen
Belohnung für nachhaltiges Verhalten (CO2 Pricing bzw. Reduction = Erlass)
Steuern- und Gebührenpolitik
städtische Steuerbelastung ist zu reduzieren
wirkungsorientierter Mitteleinsatz in Ausgaben verfolgen
Leistungsüberprüfung der städtischen Verwaltung umsetzen
Gebühren auf Rechtmässigkeit und Höhe konsequent und periodisch überprüfen
Smart-City
Umsetzung der Smart City Strategie forcieren
periodischer «Smart City Performance Report» mit messbaren Indikatoren liefern
Digitalisierungsinstrumente in der Verwaltung implementieren und zentral steuern
Gesamtplanung für Evaluation von Risiken, Steuerung von Initiativen und Vermeidung von Doppelspurigkeiten
effizientere Ressourceneinsatz fördern, Datenschutz gewährleisten
Agile Verwaltung
digitales und einheitliches Serviceportal (One-Stop Shop) für alle Behördengänge weiterentwickeln
städtische Eigenbetriebe ausserhalb des Monopols verselbstständigen
städtische Beteiligungsstrategie auf strategische Felder konzentrieren
künstliche Intelligenz zur Verwaltungsautomatisierung nutzen wo sinnvoll und datenschutzkonform
verbessertes Wissensmanagement mit KI, um natürliche Fluktuation (Pensionierung) mit Automatisierung auffangen zu können
Bildung & Zusammenleben
Zürich soll eine Stadt sein, in der wir auch morgen gerne leben – weil Bildung, Betreuung und Zusammenleben Hand in Hand gehen. Familien brauchen bezahlbare und flexible Betreuung, auch für den Mittelstand, damit niemand zwischen Kind und Karriere wählen muss. Volksschulen sollen allen Kindern Chancen bieten, mit einem sinnvollen und individualisierten Förderangebot und -rahmen wie Schulinseln oder Kleinklassen und einer etablierten Tagesschule. Ein starkes duales Bildungssystem ermöglicht jungen Stadtzürcher*innen einen Beruf zu erlernen und stärkt gleichzeitig hiesige Betriebe, vom traditionellen Gewerbe bis hin zum Green-Tech Unternehmen. Junge Menschen brauchen Raum, nicht nur zum Lernen, sondern auch zum Mitgestalten. Ihre Stimmen sollen in der Stadt von morgen zählen. Ein gutes Zusammenleben wächst durch Teilhabe: unabhängig von Alter, Herkunft oder Einkommen. Ältere Menschen sollen solange wie möglich selbstbestimmt wohnen und digital teilhaben können, während Migrant*innen echte Mitwirkung erfahren, auch in Politik und Verwaltung. Gesundheit und Sicherheit sowie Kultur und Sport gehören zur Lebensqualität dazu: mit smarter Versorgung, fairer Kulturförderung und sichtbarer Vielfalt im Alltag.
Familienpolitik
Familien in der Betreuung unterstützen mit bezahlbaren Kita- & Betreuungsplätzen
Bewilligungsvorschriften für Betreuungsangebote reduzieren
Rahmenbedingungen für flexiblere Betreuungskonzepte ermöglichen
mehr Unterstützung auch für höhere Einkommensklassen um hochqualifizierte Arbeitskräfte nicht aus dem Arbeitsmarkt zu verlieren
Bildung & Weiterbildung
sinnvolles Förderangebot ermöglichen, um die Chancengleichheit im Schulkontext zu stärken
sonderpädagogische Massnahmen gezielt einsetzen
provisorische und teure Lösungen für Schulbauten kritisch zu hinterfragen und anzupassen
duale Bildungswege stärken
engere Verzahnung von Berufsbildung & Zukunftsberufen ermöglichen
Vollausbau der Tagesschule umsetzen
private und gemeinnützige Anbieter für Ergänzung der Angebote der Tagesschulen einbinden
lokale Wirtschafts- und Branchenverbände in Aufbau von Green-Tech-Ausrichtung unterstützen
Soziales
bedarfs- und zielorientierte Unterstützung von Bedürftigen zur Stärkung der Eigenressourcen forcieren
Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt erwerbsorientiert vornehmen
nachhaltige Arbeitsmarktfähigkeit durch Weiter- und Nachbildung erreichen
Sicherheit
Schutz für alle Anspruchsgruppen gewährleisten
Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verbessern
stärkere Inpflichtnahme der Sportklubs für Gewährleistung der Sicherheit von Bewohnenden und Veranstaltungsgänger*innen
Gesundheit & Sport
ambulante Angebote weiter gegenüber stationären forcieren
Telemedizin & digitale Pflegeunterstützung ausbauen durch Einführung von smarten Assistenzsystemen & digitalen Konsultationen
evidenzbasierte Drogenpolitik weiterentwickeln & Präventionsbestrebungen stärken
breite Teilhabe von Jugendlichen an sportlicher Aktivität fördern
Sport als Teil einer gesunden Bevölkerung fördern, integrative Wirkung von Sport nutzen
Alter
mehr bezahlbare Wohnungen und selbstbestimmtes Wohnen für ältere Menschen
Lösung für unterbelegte Wohnungen durch ältere Menschen anbieten
digitale Kompetenz älterer Menschen stärken und intergenerationale Projekte fördern für eine generationenübergreifende Vernetzung
lebenslange Wohnkonzeptplanung für eine bessere Rochade
Kinder & Jugendliche
ausreichend Räume für Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen inkl. Lärmzonen bereitstellen
Interessen von Kindern und Jugendlichen in Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums besser berücksichtigen
Gestaltungsräume für Kinder und Jugendliche ermöglichen, ohne alles durchgeplant zu haben
Partizipation von Kindern und Jugendlichen in gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen sicherstellen
Ausländer*innen & Migration
Partizipation von Ausländer*innen in gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen ermöglichen
administrative und finanzielle Hürden bei der Einbürgerung minimieren
Zugang von niedergelassenen AusländerInnen zu städtischen Tätigkeiten – auch in Beratungs- und Fachkommissionen – sicherstellen
Expats besser in die Gesellschaft integrieren
Kultur
Kulturförderung soll Platz für neues schaffen und Vielfalt zulassen
Qualität durch Vielfalt sicherstellen
«Politische Steuerung» der Kultur abbauen
faire und sichere Teilhabe von Kulturschaffenden gewährleisten
Kultur als verbindendes Mittel innerhalb der Gesellschaft fördern, um Verständnis für andere Sichtweisen zu schaffen