Parolen für den 26. November 2017

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Guy Krayenbühl berichtet

Aus dem Gemeinderat

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Leitbild

Präambel

Fehlender Anreiz zur Eigenverantwortung
Die Bevölkerung hat in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten zunehmend eine Erwartungshaltung eingenommen. Staatliche Fürsorge wurde leichter zu beziehen und nahm gegenüber Eigenverantwortung zunehmend Vorrang ein. Immer mehr Aufgaben in der Erziehung, Kranken- und Alterspflege werden an den Staat delegiert und befreien dadurch die Individuen immer mehr für ihr Wohl und das ihrer Mitmenschen. Nicht mehr Freiheit, sondern eine verstärkte Abhängigkeit vom Staat ist das Resultat dieser Entwicklung.

Überregulierung zu Lasten kleiner und mittlerer Unternehmen
Das Vertrauen in die Schweizer Wirtschaft und deren Glaubwürdigkeit hat in den letzten Jahren stark unter der missbräuchli-chen Selbstbereicherung und den kurzfristigen Profitoptimierungen von Führungskräften in der Wirtschaft gelitten. Die mas-sive staatliche Regulierung und zu viele Bestimmungen, welche in erster Linie für Grossbetriebe nötig wurden, hemmen die Innovationskraft und behindern die mittelständischen und kleineren Betriebe in ihrer Entfaltung.

Soziale Umstrukturierung der Städte und Zersiedlung
Die soziale Umstrukturierung der Städte, welche durch Landflucht von Sozialhilfebezügern und Stadtflucht der mittelständischen Familien ausgelöst wurde, wird durch das Fehlen von überregionalen Gegenmassnahmen im Bereich der Raumpla-nungspolitik noch beschleunigt. Die Zersiedelung und das Wachsen der Agglomerationen haben ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zur Folge und schränken bestehende Grünflächen und Erholungsgebiete zunehmend ein. Beides führt zu einer verringerten Lebensqualität in den Städten wie Agglomerationen.

Mangelndes Bewusstsein der Konsequenzen gesteigerter Mobilität
Mobilität wird heute im Berufs- wie im Privatleben als selbstverständlich wahrgenommen. Die individuelle Bewegungsfreiheit hat einen zentralen Stellenwert bekommen. Ein stetiger Ausbau des öffentlichen sowie des privaten Verkehrs wird dazu als notwendig empfunden. Die damit verbundenen Lärm- und Abgasemissionen beschränken die Lebensqualität, und die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen des gesteigerten Energieverbrauches werden dabei als kaum berücksichtigter Nachlass an künftige Generationen in Kauf genommen.

Lösungsorientiertheit statt Grabenkämpfe
Die ideologischen Grabenkämpfe zwischen den politischen Polen haben zu einer wenig lösungsorientierten Diskussion und verhärteten Fronten in der Parteilandschaft geführt. Die etablierten Parteien haben sich zu sehr auf Stimmenfang und den eigenen Machtausbau konzentriert und sind nicht mehr in der Lage, zukunftsorientierte Lösungen anzubieten. Ein sachpolitischer Konsens ist nur noch sehr schwer zu erreichen.