Am 30. November
Parolen für den 26. November 2017

5× JA

Matthias Wiesmann berichtet

Aus dem Gemeinderat

Stadtratswahlen 2018
Hier geht's zur GLP des Kantons Zürich
Hier geht's zur Schweizer GLP
Beitreten

Jetzt Mitglied werden

Wahlprogramm 2014/18

6. Florierendes Gewerbe

Zürich ist der führende Unternehmensstandort der Schweiz und ein bedeutendes Wirtschaftszentrum Europas. Damit die hohe Wettbewerbsfähigkeit gesichert, neue Arbeitsplätze geschaffen und die Steuern auf attraktivem Niveau gehalten werden können, ist es unerlässlich, dass die städtischen Behörden für unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen sorgen.

Im Sinne einer Risikodiversifizierung hat sich die Stadt im besonderen Masse für die KMU-Anliegen einzusetzen, ohne dabei die Bedürfnisse der Grossunternehmen zu vernachlässigen; der Pflege der Branchenvielfalt in der Stadt ist in diesem Zusammenhang ebenfalls besonderes Augenmerk zu schenken. Auch wenn der Zürcher Verwaltung bezüglich Unternehmerfreundlichkeit und Effizienz generell gute Noten ausgestellt werden, wirkt sich die seit vielen Jahren steigende finanzielle, regulatorische und administrative Belastung der Unternehmen, insbesondere der KMU, hemmend auf die wirtschaftliche Dynamik aus.

Auf der anderen Seite gibt es aus wirtschaftlicher Sicht eine Vielzahl von Chancen: Neue Technologien, die Umstellung von Verhaltensmodellen in Bezug auf den Ressourcenverbrauch und politische Vorgaben zur Energiewende erfordern Innovation und Spezialwissen. Gut ausgebildete Fachkräfte, interdisziplinäre Geschäftsmodelle sowie innovations- und wettbewerbsfördernde politische Rahmenbedingungen bieten ein enormes wirtschaftliches Potenzial für ein auch in der Zukunft wettbewerbsfähiges Zürich.

Konkret werden sich die Grünliberalen in der Legislatur 2014 – 2018
für folgende Schwerpunktthemen einsetzen:

Unternehmerfreundliches Umfeld schaffen
Für ein gesundes und dynamisches Unternehmertum sind wirtschaftsfreundliche
Rahmenbedingungen und Stabilität zentrale Voraussetzungen. Dazu gehören ein liberaler Arbeitsmarkt mit genügend gut ausgebildeten Fachkräften, ein modernes Schul- und Kinderbetreuungsnetz, moderate Steuersätze sowie Regelungen und Vorschriften,die den Bedürfnissen der Unternehmerinnen und Unternehmer nach berechenbaren, praxisnahen und langfristig orientierten Vorgaben Rechnung tragen.

KMU entlasten
Unternehmerinnen und Unternehmer sollen sich auf ihr Kerngeschäft – die Führung der Firma – konzentrieren und möglichst wenig Zeit mit Formularen und der Abarbeitung gesetzlicher Auflagen verbringen müssen. Die konsequente Vereinfachung von Gesetzen und Reglementen sowie die Straffung von Verfahren und Behördenkontakten verschaffen hier den notwendigen unternehmerischen Freiraum.

Start-ups und Innovation unterstützen
Innovation und motivierte Jungunternehmer/-innen sind zentrale Stützen eines gesunden Unternehmertums. Dazu gehören auch günstige Rahmenbedingungen für Start-ups, Techno- und Innovationsparks sowie der erleichterte Zugang zu Fremdkapital. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sollen Business-Angels und ähnliche private Initiativen erfahrener Unternehmerinnen und Unternehmer in die Wirtschaftsstrategie der Stadt miteinbezogen werden.

Standortpflege mit Langfristperspektive
Die Grünliberalen stehen der Tendenz, immer wieder neue Standortförderungsinstitutionen
und -aktionen ins Leben zu rufen, kritisch gegenüber. Die beste Standortpflege sind lokale Behörden, die den Unternehmen als kompetente Ansprechpartner zur Seite zu stehen, ein modernes Schul- und Kinderbetreuungsnetz, eine ausgezeichnete Infrastruktur, unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen sowie stabile Steuern.